Michael Faraday

Lebenslauf- Teil 1

Michael Faraday ist am 22. September 1791 in Newington einem Stadtteil von London geboren und starb im Alter von 76 Jahren, geistig verwirrt, in Hamton Court, London. Er erhielt in der Elementarschule lediglich eine dürftige Ausbildung des Lesens, Schreibens und des Rechnens. Mit 14 Jahren begann er eine Lehre als Buchbinder und bekam dadurch die Gelegenheit viele Bücher zu lesen.

Faradays Wissensdurst konnte nun nicht mehr befriedigt werden; er  besuchte nun Rhetorikkurse und populärwissenschaftliche Vorträge. In einem Notizheft verewigte er das Gelernte. Dieses Notizbuch fiel einem wohlhabenden Kunden in die Hände, der Faraday dann zu einigen Vorträgen des berühmten Humphrey Davy einlud. Faraday war begeistert und beschloss, sein Leben von nun an in den Dienst der Wissenschaft zu stellen.

Der Naturforscher Faraday

Er wurde ein englischer Naturforscher, der als einer der bedeutendsten Experimentalphysiker gilt.Faradays Entdeckungen der „elektromagnetischen Rotation“ und der elektromagnetischen Induktion legten den Grundstein zur Herausbildung der Elektroindustrie. Seine anschaulichen Deutungen des magnetooptischen Effekts und des Diamagnetismus mittels Kraftlinien und Feldern führten zur Entwicklung der Theorie des Elektromagnetismus. Bereits um 1820 galt Faraday als führender chemischer Analytiker Großbritanniens. Er entdeckte eine Reihe von neuen Kohlenwasserstoffen, darunter Benzol und Buten, und formulierte die Grundgesetze der Elektrolyse.Seine größten Erfolge feierte Faraday aber mit der Entdeckung der „faradayischen Gesetze“. Diese beschreiben die Beziehung zwischen den, an den Elektroden abgeschiedenen Stoffmengen und dem Stromfluss.Seine wohl bekannteste Entdeckung ist der faradayische Käfig

Entdeckungen

  • Kohäsion und Adhäsion

Kohäsion: Darunter versteht man die gegenseitige Anziehung der Moleküle eines festen oder flüssigen Körpers.

Adhäsion [„Anhaftung“]: Moleküle verschiedener (oder gleicher) Stoffe, die nicht miteinander in Reaktion treten können, haften durch die Molekularkräfte aneinander z.B. leimen von Gegenständen

  • die Verflüssigung von Gasen

Faraday entdeckte das Phänomen bei Chlorgas. Es lässt sich jedoch auf alle anderen Gase übertragen.

  • Benzol

Benzol ist eine hydrophobe Flüssigkeit, die an der Luft mit stark rußender Flamme verbrennt. Wegen seiner Klopffestigkeit ist das Alken, mit der Formel C6H6, trotz seiner Giftigkeit und Cancerogenität (es erzeugt Krebs) noch Bestandteil von Benzin. Es gehört zur Familie der Aromaten, da es sich bei Benzol um einen wohlriechenden Stoff handelt.

  • chemische Stoffe in der Natur

Faraday entdeckte, dass Kautschuk Isopren enthält. Bei Isopren handelt es sich um einen ungesättigten Kohlenwasserstoff mit der Bezeichnung C5H8 der zur Familie der Alkine gehört.

  • die Elektrochemie

Die faradayischen Gesetze: Beschreibung der Beziehung zwischen dem Stromfluss und den an den Elektroden abgeschiedenen Stoffmengen.

1. Gesetz: Die bei der Elektrolyse abgeschiedenen Stoffmengen sind proportional zu Stromstärke und Zeit.

2. Gesetz (auch Äquivalentgesetz): Die durch gleiche Elektrizitätsmengen aus verschiedenen Elektrolyten abgeschiedenen Stoffmengen sind der Äquivalentmasse proportional.

Die Elektrolyse als praktisches Beispiel für Faradays Entdeckung: Bei der Elektrolyse werden positiv geladene Ionen von der Kathode angezogen und nehmen dort Elektronen auf. Negativ geladene Ionen geben an die Anode Elektronen ab.

Quellen: http://www.bhak-bludenz.ac.at/physik/geschichte/physiker/faraday.shtml

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Faraday

Michael Wolf, 3HIA, HLMW9, 2013

Michael Faraday

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