Versuche zum Thema Schall

Sichtbarmachen von Schallwellen

                       

Du benötigst:

Klangschale mit Wasser gefüllt, Stimmgabel(n)

Durchführung:

Stimmgabel anschlagen und ins Wasser halten. Was passiert? Probiere es aus, eine zweite Stimmgabel ins Wasser zu halten- Du siehst die Interferenz- die Überlagerung von Wellen!

 

Tonhöhen:

 

Du benötigst: ein langes Lineal (30cm) aus Kunststoff

Durchführung:

Nimm das Lineal. Halte es an einem Ende fest und schwinge nun das freie Ende.

Variiere die Länge: mal steht das Lineal nur wenige cm über der Tischkante, mal über 25cm.

Wann ist derTon höher, wann tiefer. Warum?

Das lange Ende schwingt langsamer → tieferer Ton

 

Ein selbst gebautes Oszilloskop:

Du kannst Dir ein einfaches Oszilloskop selber bauen:

Variante 1:

Du benötigst: Papier, Schere, Wolle

Durchführung:

Drehe aus Papier eine Tüte (ein Stanitzel), fülle es mit Sand und hänge es am Tisch oder Sessel auf. Unter Dein Stanitzel legst Du einige aneinandergeklebte A4-Seiten. Mache nun ein kleines Loch in Dein Stanitzel, so dass Sand rausfließen kann, bringe das Stanitzel quer zum Papier zum Schwingen und ziehe das Papier das Länge nach.

Je nachdem, wie stark das Stanitzelpendel schwingt und wie schnell Du das Papier ziehst, hast Du unterschiedliche Wellenmuster.

Variante 2:

Du benötigst: Stimmgabel, Bleistift, Klebeband, Papier

Durchführung:

Nimm die Stimmgabel und klebe an einer der beiden Zinken mit Klebeband einen Bleistift. Bringe die Stimmgabel zum Schwingen und versuche mit möglichst ruhiger Hand einen geraden strich zu zeichnen. Auch in diesem Fall, bringst Du eine Welle zu Papier.

 

Ausbreitung von Schall:

 

Springende Reiskörner

Du benötigst: einen leeren Joghurtbecher, einen Luftballon, Reiskörner, Schere

Durchführung: Schneide das Mundstück des Luftballons weg und spanne den Luftballon straff über den Joghurtbecher.

Lege Reiskörner auf den Becher. Wenn Du nun den Becher auf Lautsprecherboxen stellst und die Musik laut drehst, beginnen die Reiskörner aufgrund der übertragenen Schwingungen zu „tanzen“.

Du kannst den Becher auch in die Höhe halten und versuchen durch Singen oder Schreien die Reiskörner zum „Tanze“ zu bringen.

 

Bechertelefon:

Du benötigst: 2 Joghurtbecher, Nagel, Feuerzeug, Wolle

Durchführung:

Erhitze vorsichtig einen Nagel mit dem Feuerzeug und schmelze ein kleines Loch in die Becherböden. Öffne dazu das Fenster oder mache diesen Schritt im Freien (wegen der Dämpfe).

Ziehe nun das eine Ende eines langen Wollfadens durch das Loch und fixiere ihn mit einem Knoten. Das zweite des Fadens fädle durch das <loch des zweiten Becherbodens und ebenfalls verknoten.

Nun kannst Du telefonieren – der Schall wird über die gespannte Schnur übertragen und die Becher wirken wie ein Trichter.

 

Das Ohr

Du benötigt: eine Papprolle (z.B. von einer Küchenrolle oder Klorolle, etwas dünne Pappe, Klebeband, Pergamentpapier, eine kleine Perle, Zwirn, Bleistift

Durchführung: Fertige aus der Pappe einen kleinen Trichter. Zeichne den Umriss der Papprolle auf das Pergamentpapier. Schneide das Pergamentpapier inclusive ein paar Klebelaschen aus und verschließe damit das eine Ende der Papprolle. Knote die Perle an ein Stück Zwirn und klebe den Faden so an die Papprolle, dass die Perle auf der Höhe des  Mittelpunkts der Röhre liegt. Das Pergamentpapier stellt das Trommelfell dar, die Perle die eörknöchelchen, die Pappröhre den Gehörgang und der Trichter ist die Ohrmuschel. Halte nun das Ohrmodell mit und ohne „Ohrmuschel“ vor Schallquellen wie Lautsprecher usw. und beobachte das Schwingen der „Gehörknöchelchen“-Perle!

 

Verstärker- kann man das Krabbeln einer Fliege hörbar machen?

Du benötigst: Papiersäckchen vom Bäcker, eine Fliege, Joghurtbecher, Papier

Durchführung: Fange mit dem Becher vorsichtig eine Fliege; schiebe das Papier darunter- die Fliege ist im Becher.

Gib die Fliege in den Papiersack und puste den Papiersack auf- der Papiersack wirkt nun wie ein Verstärker und man kann die Fliege krabbeln hören!

Silke Geroldinger, 2017

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