KENNZEICHEN DES LEBENS

Um Lebewesen von einem Nicht-Lebewesen unterscheiden zu können muss man die Merkmale kennen, die alles Lebendige aufweißen. Aber diese Kennzeichen müssen alle zusammen auftreten, fehlt nur eines dieser Vorzeichen muss es sich nicht 100%ig um ein Lebwesen handeln

1. GESTALT

Das erste Kennzeichen eines Lebewesens ist sein Körper, sein Aussehen. Doch auch das Unlebendige hat eine Form.

Lebewesen sind aus kompliziert gebauten Bausteinen, den Zellen aufgebaut. Die Grundeinheit des Lebens ist also die Zelle.

2. BEWEGUNG

Außerdem muss ein Lebewesen in der Lage sein einen anderen Ort durch aktive Bewegung Ausfindig machen zu können. Auch Pflanzen bewegen sich in die Richtung der Sonne, wie z.B die Sonnenblume, sie blickt stehts zur Sonne. Daher ist auch die Bewegung ein Merkmal des lebendigen.

3. STOFFWECHSEL

Ein Lebewesen muss sich ernähren oder über andere Stoffwechselwege Energie aus seiner Umgebung gewinnen. Ernährung findet nur durch organische Verbindungen statt, welche von Pflanzen bei der Fotosynthese aus anorganischen Stoffen hergestellt werden.

Stoffwechsel hat die Komponenten Ernährung, Atmung und Ausscheidung. Auch Schwefelbakterien betreiben Stoffwechsel

Beim Stoffwechsel werden Stoffe aufgenommen, umgewandelt und frei gesetzt. Das Pantoffeltierchen ist ein top Beispiel für ein Lebwesen. Man kann unter dem Mikroskop sehr gut die einzelnen Merkmale  von Lebewesen erkennen. So schützt das Pantoffeltier z.B wie jedes andere Lebwesen seine lebenswichtigen Funktionen. Genauso wie Pflanzen ihren Wasserhaushalt regulieren.

4. REIZBARKEIT

Als Reizbarkeit bezeichnet man in der Biologie die Eigenschaft von Lebewesen, auf Einwirkungen der Umwelt (Umweltreize) mit bestimmten Reaktionen zu antworten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Mimose die sich bei einer Berührung mit den Blättern zusammenzieht(schließt).

5. FORTPFLANZUNG

Die Fortpflanzung ist ein weiterer wichtiger Punkt. Da die Vermehrung und das erhöhen der Individuen enorm wichtig für das Überleben und die Anpassung ist. Ein gutes Beispiel dafür ist der Rinderbandwurm der sich häufiger als viele andere Lebewesen fortpflanzen muss um die Existenz der Regenbandwürmer zu sichern

6. WACHSTUM/ENTWICKLUNG

Bei einem Schmetterling kann man sehr gut ein weiteres Kennzeichen vom Lebendigen beobachten: die Entwicklung. Dabei ändert sich das Aussehen(körper) des Lebwesen

Das letzte Merkmal ist die Anpassung an die Umwelt. Es geht darum dass sich die Lebwesen an ihre Umgebung anpassen. Wie zum Beispiel der Kaktus. Dieser musste dafür sorgen dass er in einer trocken Umwelt überleben kann, dies schafft er nämlich nur durch Anpassung.

Wachstum beruht auf dem Vorgang der Zellteilung (Mitose).

Wir Menschen wachsen in bestimmten Phasen unserer Entwicklung, wobei manche Körperteile zeitlebens wachsen (z.B. die Ohren). Dennoch erneuern sich unsere Zellen ständig, so keine unsere Zellen (Ausnahme Nervenzellen) älter als 7 Jahre.

Es gibt auch Tiere, die zeitlebens wachen, z.B. die Mondfische.

Viren sind keine Lebewesen. Sie zeigen die Kennzeichen des Lebens nicht oder nur eingeschränkt. Da sie aber DNA oder RNA besitzen, vermutet man, dass sich Viren durch extreme Anpassung an ihr Dasein als Krankheitserreger immer mehr angepasst und ihre Form vereinfacht haben (da ihre Wirtszellen immer mehr Aufgaben ihres Stoffwechsels übernahmen) bis nur noch ihre heute Form: Eiweißhülle und Erbsubstanz übrig blieb.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lebewesen

Biologie-lexikon: http://www.biologie-lexikon.de/lexikon/leben.php /

Lernhelfer: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie-abitur/artikel/kennzeichen-des-lebendigen

Stefan Marjanov, 1HKB, 2018

Foto: Geroldinger

                                                                                                     

1. Was ist der Grundbaustein aller Lebewesen?

 
 
 
 

2. Sind Pflanzen Lebewesen?

 
 

3. Pflanzen zeigen Bewegung bei(m)…

 
 
 
 

4. Zum Stoffwechsel gehören:

 
 
 

5. Bei welchem Stoffwechsel-Vorgang werden aus anorganischen Stoffen organische Biomoleküle hergestellt?

 
 
 
 

6. Wachstum beruht auf dem Vorgang der

 
 

7. Sind Pflanzen in der Lage ihre Umgebung wahrzunehmen?

 
 
 

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