Kosmetika

Aluminium, Paraffin (aus Erdöl), Hormone, Kunststoff-Mikrogranulate,…vieles was in unseren Kosmetika steckt liest sich wie aus einem Gruselkabinett und ist es auch! Aluminium steht im Verdacht Demenz und Krebs zu verursachen, Erdöl wurde um die halbe verschifft, wird immer knapper und ist nicht gerade ein nachhaltiger Rohstoff. Hormone und hormonähnliche Verbindungen haben in Cremes  nichts verloren und viele andere Zusätze auch nicht.

Giftige Stoffe in Kosmetika

Heutzutage sind in fast jedem Kosmetikprodukt Giftstoffe enthalten die für unseren Körper schädlich sind.

Man darf auch nicht mehr den Herstellern vertrauen, da gewisse Inhaltstoffe einfach mit einem unbekannten Namen genannt werden oder so klein gedruckt werden, dass man sie nicht mehr richtig entziffern kann.

Dadurch das wird die Cremen, Deos etc. auf unsere Haut auftragen gelangen sie somit auch in unseren Körper, die Gifte gelangen dadurch in unseren Blutkreislauf und verteilen sich so weiter in unserm ganzen Körper und so werden Krankheiten ausgelöst.

Die wichtigsten Giftstoffe:

GIFT VORKOMMEN RISIKOBEWERTUNG PROBLEMBESCHREIBUNG Herkunft
Triclosan Sporttextilien, Reiniger & Zahncremen In 7 von 10 Produkten enthalten es tötet Bakterien ab, auch unschädliche, es fördert auch die Antibiotikaresistenz es ist eine chemische Substanz
Alkohol

(Isopropyl)

Haartönungen, Handlotionen, Duftstoffen, Handcremes, etc. In 10 von 10 Produkten enthalten Kann Übelkeit, Kopfschmerzen und Depressionen auslösen, der Bakterienwachstum wird durch Risse die in der Hautoberfläche entstehen verursacht, Krebserregend es ist eine chemische Substanz
Aluminiumsalze

(Anti-Transpirante)

In Deos ohne Alkohol -> sollen Schweißbildung verhindern In 8 von 10 Produkten enthalten Es reizt die Haut und verklebt die Schweißporen, Verdacht das es Brustkrebs auslöst es ist eine mineralische Substanz
Fluor, Natriumfluorid Zahncremes, Speisesalz & Leitungswasser (in einigen Ländern) In 9 von 10 Produkten enthalten Ist extrem giftig, hat nichts im Körper verloren, angeblich soll es eine große Rolle in der Zahngesundheit spielen es ist eine chemische Substanz
Parabene Konservierungsstoffe In 9 von 10 Produkten enthalten Kann Allergien auslösen, greift in das Hormonsystem ein, löst Brust-, Hoden- & Prostatakrebs, Diabetes und Unfruchtbarkeit es ist eine chemische Substanz
Paraffine/ Silikone Ist ein Erdölprodukt, in Lippenstiften, fettende Cremes, etc. enthalten  In 4 von 10 Produkten enthalten Verschließen unsere Poren, sammeln sich im Körper an, die Haut trocknet auf langfristige Sicht aus es ist eine chemische/fossile Substanz

 

Die hier aufgelisteten Giftstoffe sind am häufigsten in unsern Kosmetikprodukten enthalten, doch es gibt noch viele weiter Giftstoffe die in Kosmetika enthalten sind und unseren Körper schädigen können.

Alternativen: Es gibt ausgezeichnete Alternativen gegenüber den mit Giftstoffen belasteten Produkten wie zertifizierte Natur- & Pflegeprodukte, man sollte auch immer vor dem Kauf auf die Etiketten schauen und sich die Inhaltsstoffe genau durchlesen und anschauen.

Wer dafür nicht viel Geld ausgeben kann und will, kann auch die Drogerieeigenmarken kaufen, doch in diesen sind häufig auch nicht mit biologisch erzeugte Inhaltstoffe hergestellt.

Wer mehr Geld investieren will und kann, kann Bio-Produkte wie z.B. bei den Herstellern Weleda, Primavera oder Dr. Hauschka kaufen.

 

Siegel: Das wohl bekannteste Siegel für „Kontrollierte Naturkosmetik“ ist das Siegel des BHID es definiert die Mindestkriterien für ein Naturkosmetikprodukt.

Weitere bekannte Siegel sind: „Na-True“, Ökosiegel von Naturland und Ecocert, das „Vegan“-Siegel und „Hase mit schützender Hand“.

 

Quellen: http://www.utopia.de/magazin/die-schlimmsten-inhaltsstoffe-in-kosmetik

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gift-in-kosmetika.html

http://www.gesundheitstabelle.de/index.php/schadstoffe-gifte/gifte-kosmetika

Bildquelle: http://www.hogena.de/Siegel/

Sabrina Haidenschuster, 2HGA, HLTW21, 2014

Schüler/innen und Schüler der HLMW9 und der HLTW21 haben im Chemieunterricht und auch in Projekt-Arbeiten Kosmetika ohne schädliche Inhaltsstoffe, dafür mit pflegenden, sogar für den Verzehr geeigneten Substanzen selbst hergstellt. Es entstanden Seifen (siehe Säuren und Basen: Versuch: Verseifen von Fetten.– diese wurden im Rahmen des Projekts „Seifen für den Regenwald“ verkauft) aber auch Cremes für verschiedenen Hauttypen und ein Deo.

Schülerinnen und Schüler der HLTW21 und der HLMW9 haben daher ihre eigenen Cremes bzw. Deos hergestellt.

Hier werden die verwendeten Rezepte zum Herstellen von Cremes und eines Deo-Sticks vorgestellt. Nachmachen ausdrücklich empfohlen!

Wässrige Bestandteile und Fettphase getrennt in sauberen Töpfen erhitzen (auf etwa 60 Grad), nun die Wasserphase tropfenweise in die Fettphase einrühren- und kaltrühren. In saubere(!) Tiegel füllen. Ev. mit 2Tr Antiranz und/oder 15Tr Biokons konservieren. Die Kokos-Creme duftet auch ohne extra Beduftung!

Creme für fettige Haut:

FETTPHASE WASSERPHASE
26g Kokosöl (bio, unraffiniert)2g Cetylalkohol6g Tegomuls

6g Lamecreme

8g Sheabutter

140g Wasser (destilliert)2TL D-Panthenol

10Tr Alpha-Bisabolol

1TL Vitamin E (oder ACE)-Acetat

15Tr Calendula-Extrakt

15Tr Aloe Vera Extrakt

Tipp: Wenn man Bio-Kokosöl verwendet, muss die Creme nicht extra beduftet werden. Durch das Bio-Kokosöl duftet sie leicht und zart nach Kokos!

Creme für trockene Haut

FETTPHASE WASSERPHASE
13g Calendulaöl

13g Avocadoöl

8g Mandelöl8g Emulsan8g Cetylalkohol

10Tr ätherisches Öl zur Beduftung

120ml Aqua dest.20Tr Calendula-Extrakt

20Tr Aloe Vera Extrakt

10TR Kamillenextrakt

½ TL D-Pnthenol

8Tr Alpha Bisabolol

(eventuell 10gr Urea-vorsichtig: nicht zu viel, Creme kann sonst flocken)

Tipp: diese Creme eignet sich gut für Menschen mit Mischhaut! Man kann sie auch gut mit der obigen Creme mischen

DEO Rezept FESTES DEO

Zutaten:

2 Esslöffel Sheabutter

4 Esslöffel Kakaobutter

3 Esslöffel Natron

3 Esslöffel Speisestärke

1 Esslöffel Aloe Vera Gel

Ev. ½  Esslöffel Alkohol

Je 8 Tropfen ätherisches Orangenöl, Teebaumöl und Lavendelöl

Das Kokosöl mit der Kakaobutter im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Natron, Duftöl und Speisestärke mit einer Gabel untermischen und das Gemisch zügig in ein altes Deostickgefäß geben oder in einer Silkonform aushärten lassen.

Wirkungsweise
Durch das basische Natron wird der saure Schweiß neutralisiert, Schweiß riecht durch die Neutralisierung nicht mehr.

Die fein pulvrige Stärke wirkt ähnlich wie Aluminiumsalze und verstopft die Poren Jedoch ist deren Wirkung nicht so nachhaltig und vor allem nicht so schädlich wie Aluminiumchlorid.

Sheabutter und Kakaobutter sind pflegend und feuchtigkeitsspendend für die Haut. Besonders wichtig , wenn die Achseln durch eventuelle Enthaarungsprozeduren in Mitleidenschaft gezogen sind. Ach geben sie dem Deo seine feste Konsistenz. Auch das Aloe Vera Gel ist hautpflegend und entzündungshemmend.

Ätherische  Ölesorgen für den angenehmen Duft Duft ; die hier empfohlenen wirken auch etwas antibakteriell (was wiederum den Schweißgeruch hemmt)

Wer Alkohol verträgt, kann etwas Alkohol (auch gegen Bakterien) hinzufügen.

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