Krebs

Nach Herzkreislauferkrankungen (z.B. Herzinfarkt)  stellt Krebs in den westlichen Industrieländern die Todesursache Nummer 2. Wobei Krebs dank moderner Medizin mehr und mehr von der todbringenden Krankheit zur chronischen Krankheit wird.

Krebs ist eine bösartige Tumorerkrankung. Böartig bedeutet, dass es sich von gutartigen Tumorerkrankungen (Tumore sind Geschwulte aller Art) vor allem darin unterscheiden, dass sie schnell wachsen und gesundes Gewebe infiltrieren (in die Organe eindringen und deren Gewebe verdrängen).

Krebskrankheiten basieren auf entarteten Zellen. Gewöhnlich reparieren sich beschädigte zellen, etwa wenn ach einem Sonnenbrand Erbgut beschädigt wurde. Irreparable Zellen starten ein vorprogrammiertes Zelltod-Programm. Dieser „Zellselbstmord“ findet immer dann statt, wenn Zellen kaputt sind oder nicht mehr gebraucht werden (z.B. Gewebe zwischen den Fingern beim Embryo). Bei Krebszellen ist dieser Mechanismus kaputt oder ausgeschaltet. Sie sind quasi „unsterblich“.

Weiters sind bei Krebszellen bestimmte Areale auf den Genen mutiert, die für die Entstehung von Krebs verantwortlich gemacht werden. (daher die oft gehäufte Belastung von Familien für bestimmte Krebsarten): sogenannte Protoonkogene werden bei Krebspatient/innen zu Onkogenen.

Es sind also verschiedenen exogene (äußere) Faktoren wie die Umwelt, die Ernährung, Rauchen, und vieles mehr sowie endogene Faktoren (genetische Disposition, Hormonhaushalt) die das Risiko an Krebs zu erkranken beeinflussen.

Das Wissen um diese Risikofaktoren hilft uns ebenso gesund zu bleiben, wie die Möglichkeiten zur Früherkennung verschiedener Krebsarten und Selbstuntersuchungsmethoden.

Bericht: Geroldinger, 2014

 

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