Gregor Mendel

Gregor Johann Mendel

  • Geboren am 20. Juli 1822 Heinzendorf/Odrau
  • Gestorben am 6. Januar 1884 in Brünn
  • Eltern: Anton Mendel, Rosina Mendel
  • Ausbildung: Universität Olmütz, Universität Wien
  • Beruf: Ordenspriester, Naturforscher
  • Fachbereich: Vererbungslehre
  • Bekanntestes Werk: Versuche über Pflanzen-Hybriden (1865)
  • Auszeichnungen: zeitlebens bekamen die Entdeckungen Mendels praktisch keine Beachtung
  • Einflüsse: Christian Doppler, Franz Unger
Kurze Zusammenfassung seines Lebens:
  • 16 Jahre nach seinen Tod wurden seine Experimente an Erbsenpflanzen unter den Begriff „Mendelsche Regeln“ wiederentdeckt und als richtig bewiesen.
  • Schuf die Grundlage der modernen Genetik
  • Als kleines Kind zeigte er schon Interesse an Tieren und Pflanzen.
  • 1840 schloss er seine Schulbildung als Klassenbester ab und nahm kurz darauf das Studium der Philosophie an der Universität von Olmütz auf.
  • 1843 war er gezwungen sein Studium aus finanziellen Gründen vorzeitig abzubrechen, danach trat ins Kloster ein.
  • Er konnte im Augustinerkloster St. Thomas seiner Leidenschaft, der Forschung an Pflanzen und Tieren, nachgehen.
  • Ab 1845 studierte er an der Bischöflichen Lehranstalt in Brünn Theologie und Landwirtschaft.
  • Im Zuge seiner Studien zur Landwirtschaft wurden ihm durch seinen Lehrer Franz Diebl die Grundkenntnisse zur Samenvermehrung und Kreuzung von Pflanzen vermittelt.
  • Mendel wurde zum Priester geweiht und aufgrund seiner offensichtlichen wissenschaftlichen Interessen als Hilfslehrer am Gymnasium eingesetzt.
  • Nach seiner Ausbildung trat Gregor Mendel zweimal zur Lehramtsprüfung in den Fächern Physik und Naturgeschichte, Physik und Botanik, an der Universität Wien an.
  • Mendel hatte fachliche Differenzen mit dem Prüfer über die Befruchtung und Vermehrung durch weibliche männliche Sexualorgane bei Pflanzen, daher musste er sich als Hilfslehrer zufriedengeben.
Beruflicher Werdegang und wissenschaftliche Errungenschaften:
  • Trotz der nicht bestandenen Lehramtsprüfungen verlor Gregor Mendel nie das wissenschaftliche Interesse an Pflanzen und begann bereits im Klostergarten Experimente zur Kreuzung von Pflanzen durchzuführen.
  • Die Blütenfarben rot und weiß und die Samenfarben grün und gelb lieferten Mendel prägnante Merkmale, die er im Zuge seiner Beobachtungen über mehrere Generationen von Erbsenpflanzen auswerten konnte.
  • Dazu entfernte er die Staubblätter dieser Pflanzen, um eine Fremd- oder Selbstbestäubung zu verhindern und brachte anschließend Pollen und Narben verschiedener Exemplare zusammen.
  • In seinen Versuchsreihen gelang es ihm, die detaillierten wissenschaftliche Erkenntnisse zur Vererbung verschiedener Merkmale, insbesondere den Blütenfarben zu liefern.
  • Aus seinen Beobachtungen schloss Gregor Mendel, dass bestimmte charakteristische „Elemente“ der Pflanzen auf nachfolgende Generationen weitervererbt werden und sich im Zuge dieses Prozesses miteinander mischen oder getrennt auftreten können.
  • Nach intensiver Forschung fasste Gregor Mendel seine Erkenntnisse dennoch in seiner Arbeit „Versuche über Pflanzenhybriden“ zusammen, die er im Jahr 1866 publizierte.
  • Drei Jahre später folgte eine weitere schriftliche Abhandlung, „Über einige aus künstlicher Befruchtung gewonnenen Hierarcium-Bastarde“, zur seiner Vererbungslehre, die jedoch in Fachkreisen ebenfalls kaum ernstgenommen wurde und lediglich auf Unverständnis stieß.
  • Gregor Mendel gab daraufhin seine Forschungen auf und führte als Abt das Kloster.

Quellen:

http://www.biologie-schule.de/gregor-mendel.php

Bild und Text: Verena Kowanitsch, 3HMA, HLMW9, 2017

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