I2-Jod

Allgemeines

Im Periodensystem steht Jod in der 7. Hauptgruppe und gehört somit zu den Halogenen. Jod ist ein Bestandteil des tierischen und menschlichen Organismus (Jod ist Bestandteil der Hormone der Schilddrüse) und wird mit der Nahrung aufgenommen. Jod wurde im Jahr 1811 durch  Bernard Courtois bei der Herstellung von Schießpulver erstmals aus der Asche von Seetang gewonnen.

Vorkommen

In geringen Spuren ist Jod in Böden und Gesteinen nachweisbar. In der Natur ist es weit verbreitet, jedoch nur in Form seiner Verbindungen, zum Beispiel angereichert im Chilesalpeter, hauptsächlich in Form von Natriumiodat.

Kristall- und Molekülstruktur

 Iod besitzt die Eigenschaften eines Halbleiters. Diese Eigenschaften sind auf das Vorhandensein eines Schichtgitters zurückzuführen, in dem einzelne Ebenen aus Molekülen bestehen. Als Halogen hat Jod natürlich auch die Fähigkeit, mit Metallionen Salze zu bilden, beispielsweise mit Kalium kaliumiodid (KI)

Verwendung

Jod wird zum Nachweis von Stärke verwendet. Es färbt sich bei Kontakt mit Stärke
Iodlösung zur Desinfektion
Zusatzstoff im Kochsalz. In unseren Breiten sind die Nahrungsmittel und das Wasser recht arm an Jod. Da die Schilddrüse es aber zur Funktion benötigt, wird es dem Kochsalz beigemischt um sicherzustellen, daß es in der Bevölkerung zu keinem Jodmangel kommt.

Kaliumiodid als Vorbeugung bei Reaktorunfällen

 

 

I-Jod-GERS

I-Jod-GERS

Bericht von Boris Bilic, 1HGA, 2012; Bild: Geroldinger

Quellen:http://de.wikipedia.org/wiki/Iod

Jod Quiz

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