{"id":375,"date":"2014-01-09T13:33:17","date_gmt":"2014-01-09T13:33:17","guid":{"rendered":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/?page_id=375"},"modified":"2014-01-29T17:25:43","modified_gmt":"2014-01-29T17:25:43","slug":"genetik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/?page_id=375","title":{"rendered":"BIOCHEMIE &#038; GENETIK"},"content":{"rendered":"<p>Biochemie, abgeleitet vom griechischen Wort &#8222;biochemeia&#8220; ist quasi die \u201eChemie des Lebens. Biochemie und Genetik sind miteinander eng verzahnte wissenschaftliche Disziplinen am Schnittpunkt von Chemie, Biologie und Medizin. Die Biochemie beschreibt chemische Vorg\u00e4nge in den Zellen, den Stoffwechsel im Allgemeinen, Proteinbiosynthese usw., w\u00e4hrend die Genetik die Vererbungslehre darstellt und\u00a0insbesondere im Bereich der Molekulargenetik\u00a0viele \u00dcberschneidungen mit der Biochemie hat.<\/p>\n<p>Die Biochemie hat ihre Wurzeln in der \u00a0der Biologie, Chemie und der medizinischen Physiologie und etablierte sich Anfang des 19. Jahrhunderts \u00a0als eigene Wissenschaft. Seit ihren Anf\u00e4ngen bis heute ist die Biochemie eng mit\u00a0 Genetik, Zellbiologie und Molekularbiologie verkn\u00fcpft und \u00fcberlappt sich mit diesen Disziplinen. Erschaffen wurde der Begriff \u201eBiochemie von Vinzenz Kletzinsky (1826\u20131882), der in Wien \u00a01858 sein &#8222;Compendium der Biochemie&#8220; drucken lie\u00df.<\/p>\n<p>Der Begriff Genetik leitet sich ab vom griechischen Wort genea \u201eAbstammung\u201c. Die Vererbungslehre ist ein Teilgebiet der Biologie und besch\u00e4ftigt sich mit Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten und stofflichen Grundlagen der Vererbung; der Ausbildug und Weitergabe von Erbmerkmalen.<\/p>\n<p>Als \u201eVater\u201c und Begr\u00fcnder der Genetik gilt der Augustinerm\u00f6nch Gregor Mendel, \u00a0der von 1856 bis 1865 \u00a0im Klostergarten Kreuzungsexperimente mit Erbsen durchf\u00fchrte \u00a0und auswertete. Mendel entdeckte dabei Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die sp\u00e4ter nach ihm als \u00a0Mendel\u00b4schen Regeln benannt wurden.<\/p>\n<p>Ein junger Zweig der Genetik ist die Molekulargenetik. Sie entwickelte sich erst in den 1940er\u00a0 Jahren.\u00a0\u00a0Molekularenetik befasst sich mit den molekularen Grundlagen (Name!) der Vererbung und hat enge Bezugspunkte zur Biochemie. Aus der Molekulargenetik ihrerseits ging die Gentechnik hervor, die praktische Anwendung der Molekulargenetik.<\/p>\n<p>Heute hat die Gentechnik ein breites Anwendungsgebiet; nicht nur bei den ber\u00fchmten gentechnisch ver\u00e4nderten Tomaten oder dem Klonschaf Dolly. Auch in der Forensik oder beim Nachweis von Vaterschaften leistet die Molekulargenetik bzw. ihre praktische Anwendung wichtige Dienste.<\/p>\n<p>Silke Geroldinger<\/p>\n<p>Quellen: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Genetik\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Genetik<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biochemie\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biochemie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biochemie, abgeleitet vom griechischen Wort &#8222;biochemeia&#8220; ist quasi die \u201eChemie des Lebens. Biochemie und Genetik sind miteinander eng verzahnte wissenschaftliche Disziplinen am Schnittpunkt von Chemie, Biologie und Medizin. Die Biochemie beschreibt chemische Vorg\u00e4nge in den Zellen, den Stoffwechsel im Allgemeinen, Proteinbiosynthese usw., w\u00e4hrend die Genetik die Vererbungslehre darstellt und\u00a0insbesondere im<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/375"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=375"}],"version-history":[{"count":11,"href":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/375\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1438,"href":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/375\/revisions\/1438"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}