{"id":700,"date":"2014-01-09T23:38:47","date_gmt":"2014-01-09T23:38:47","guid":{"rendered":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/?p=700"},"modified":"2014-01-09T23:41:27","modified_gmt":"2014-01-09T23:41:27","slug":"chemie-in-unserer-kleidung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nawi.naturundbildung.at\/wp\/?p=700","title":{"rendered":"Chemie in unserer Kleidung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In Kleidungsst\u00fccken von 20\u00a0 Modemarken fandt man laut einer Greenpeace Studie Umweltgifte.Die Waschmaschine sp\u00fclt diese Chemikalien in heimische Gew\u00e4sser &#8211; mit unabsehbaren Folgen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Einsatz von Umweltgiften in der Modeindustrie: Verbraucher besitzen heute viermal so viel Kleidung als 1980. All die Kleider, T-Shirts und Hosen m\u00f6gen das Selbstbewusstsein haben, die Umwelt dagegen leidet darunter. Internationale Modeh\u00e4user setzen bei der Herstellung von Kleidung giftige Chemikalien ein, die in Gew\u00e4sser gelangen, wie eine Untersuchung der Umweltorganisation Greenpeace ergab.<br \/>\nDie Organisation untersuchte 141 Kleidungsst\u00fccke, gekauft in 29 L\u00e4ndern, von internationalen Modemarken. Hergestellt wurden die Textilien in 18 L\u00e4ndern, \u00fcberwiegend auf der s\u00fcdlichen Erdhalbkugel.<br \/>\nIn der Kleidung aller 20 untersuchten Modemarken fanden Tester Nonylphenolethoxylate (NPE). Die in der EU weitgehend verbotene Chemikalie wird zu Nonylphenol abgebaut. Die Substanz ist vor allem f\u00fcr Wasserorganismen giftig. &#8222;Bei Menschen greift sie in den Hormonhaushalt ein&#8220; . &#8222;Weil sie sich anreichert, steht sie auf der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe.&#8220; Die Grenzwerte wurden nicht \u00fcberschritten. Doch geringe NPE-Konzentrationen m\u00fcssen nicht hei\u00dfen, dass nur kleine Mengen des Schadstoffs bei der Fertigung eingesetzt werden. Das meiste NPE gelangt bei der Herstellung in die Umwelt, im fertigen Produkt sind dann nur noch Spuren nachweisbar.<br \/>\nEinige Kleidungsst\u00fccke enthielten auch gesundheitssch\u00e4digende Phthalate in hoher Konzentration. Solche Chemikalien k\u00f6nnen den Hormonhaushalt st\u00f6ren und m\u00f6glicherweise zu Unfruchtbarkeit f\u00fchren. Sie sind vor allem in Aufdrucken wie Bildern oder Logos zu finden, wo sie offenbar als Weichmacher dienen. Im Laufe der Zeit k\u00f6nnen sie dort freigesetzt werden &#8211; und so ebenfalls ins Wasser gelangen. In zwei Kleidungsst\u00fccken fanden die Tester Amine, die in h\u00f6heren Konzentrationen Krebs ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Allerdings lagen die gemessenen Werte unter dem EU-Grenzwert.<br \/>\n<span style=\"color: #ff420e;\">&#8222;Modemarken missbrauchen weltweit Fl\u00fcsse als private Abwasserkan\u00e4le und verschmutzen so das Trinkwasser von Millionen Menschen&#8220;<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\">Bericht von Benjamin \u00d6kmen, 1HMB<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Kleidungsst\u00fccken von 20\u00a0 Modemarken fandt man laut einer Greenpeace Studie Umweltgifte.Die Waschmaschine sp\u00fclt diese Chemikalien in heimische Gew\u00e4sser &#8211; mit unabsehbaren Folgen. Der Einsatz von Umweltgiften in der Modeindustrie: Verbraucher besitzen heute viermal so viel Kleidung als 1980. 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